Betrachtung zum Ursprung de Jahreszählung im julianischen und gregorianischen Kalender [von Sepp Rothwangl] (beachten Sie die Hinweise am Schluss dieses Dokumentes)Dieser Artikel ist die deutsche Übersetzung eines Vortrages, gehalten bei COSMOLOGY THROUGH TIME" (June 17-21, 2001) des Astronomischen Observatorium der Universität von Rom. Hier bitte weitersehen Die Procedings dieser Konferenz werden im Journal Memorie della Società Astronomica Italiana veröffentlicht. SEPP ROTHWANGL
CALENdeRsign
A-8020 Graz (Austria )
Erlengasse 12
ABSTRACT.
Es ist mit größter Sicherheit auszuschließen, dass die Dionysische Jahreszählung, kurz n. Chr. (AD) genannt, durch Zufall festgelegt wurde. Es ist hingegen höchst wahrscheinlich, dass die Jahreszählung darauf abzielte, dass eine Konjunktion aller klassischen Planeten mit dem Zweiten Millennium zusammenfällt, und somit das Ende eines vermuteten religiösen Zeitalters markiert. Mit der Konjunktion aller Planeten im Jahr 531 als Ausgangsbasis und angeregt durch die Weltuntergangsangst der Anno Mundi Chronologie, versuchte Dionysius zwei Fliegen mit einem Schlag zu treffen:
Ein Größtjahr vorauszuberechnen, und es mit dem Ende des vermuteten Platonischen Zeitalters in Deckung zu bringen, mit dem Ergebnis, dass die Konjunktion zur Jahrtausendwende auftritt (Konjunktion aller klassischen Planeten im Mai 2000).
1. Wie erfolgt die Jahreszählung im üblichen Christlichen Gregorianischen Kalender? Die Jahreszählung wird kurz, AD, (Anno Domini), CE (Common oder Christliche Ära) oder n. Chr. genannt, und sie zählt eigentlich die Jahre nach dem festgelegten Datum der Fleischwerdung Jesu’s, die traditioneller Weise am 25. März, dem einstigen Frühlingsäquinoktium der nördlichen Hemisphäre gefeiert wird. Diese Zählung, eingeführt im 6. Jh. durch Dionysius Exiguus, verursacht die derzeitige Jahreszahl ebenso wie das vergangene Millennium.

Um die grundsätzliche Frage zu beantworten, wie die Jahre bzw. die Zeit überhaupt berechnet wird, ist es nötig auch das Weltbild und den religiösen Hintergrund zu beschreiben, aus dem diese Zeitrechnung stammt. Daher sei am Beginn Franz Boll zitiert, dessen Worte noch immer und vielleicht für immer zumindest für irdische Kalender gültig sein werden:
Nach dem Lauf der Sterne messen die Menschen den Lauf der Zeit. Für Unkundige, deren Kenntnisstand nicht auf Wissen, sondern auf Glauben beruht, entsteht daraus sehr schnell der Satz: "Der Lauf der Sterne bestimmt die Zeit!" Worauf für Religiöse sich ableitet: "Der Himmel lenkt alles Irdische." (Boll, 1903)
Wie auch im Gebet „Wie im Himmel so auf Erden“ ausgedrückt, versuchen gläubige ebenso wie abergläubige Menschen vom Himmelslauf Glück und Unglück abzuleiten und konstruieren Horoskope, um die Zukunft zu vorhersagen oder, um mit Hilfe der Sterne Macht für ihre politischen Zwecke gewinnen zu können..
Zu guter Letzt ist die Grenze zwischen Wissen, Glauben, Religion und Aberglauben verwischt und hängt meist nur vom jeweiligen Standpunkt ab. Wie ein Puzzle müssen daher die Teile der kalendarischen Überlieferung zusammengefügt werden, um sie zu verstehen.

Würden wir annehmen, Jesus sei eine historische Person gewesen und seine Geburtsgeschichte als Tatsache hinnehmen, haben wir grob mehrere Hinweise auf sein Geburtsdatum, wie den Tod des Herodes des Großen 4 BCE oder den Stern von Bethlehem, vermutlich eine Dreifachkonjunktion von Jupiter und Saturn im Jahr 7 BCE (Ferrari D’Occhieppo, 1994) oder einige andere Vorschläge, wie die Idee einer anderen Konjunktion im Jahr 6 BCE (Molnar, 1999) und sogar einen Kometen im Jahr 12 BCE (Baratta, 2001). Doch sogar wenn wir annehmen, dass im Matthäusevangelium nur ein Mythos in einer religiösen Literaturgattung wiedergegeben wird, so ist da doch ein wahrer Kern, der von diesem Stern erzählt. All diese Hinweise führen jedoch zu einem anderen Datum als die derzeitige Jahreszählung.
2. Die Umstände der Schaffung der christlichen Inkarnations-Jahreszählung Zahlreiche verschiedene Kalendersysteme waren im frühen Christentum üblich. So zählte man u.a. die Jahre nach der Regierung des Kaisers Diokletian, nach den römischen Konsuln, aber auch nach dem Anno Mundi, einer Weltschöpfungsära. Diese Jahreszählung basierte auf der fünfbändigen Weltgeschichte des Sextus Julius Africanus, die er 300 Jahre vor Dionysius während der Konsulate von Gratus und Seleucus (221 CE) veröffentlichte. Obwohl sie verloren ging, gibt es davon zahlreiche Hinweise anderer Autoren, die Abschriften mit seiner sehr populären Weltenära (AM) enthielten. Die Anno Mundi Zählung fußt auf einem teleologischen Konzept, das die Weltgeschichte mit dem einem göttlichen Heilsplan verknüpfen will und daher ein Zeitgerüst konstruiert, das auf der Bibel basiert. So sagt Psalm 90:4:
Denn tausend Jahre sind vor dir wie der Tag, der gestern vergangen ist, und wie eine Nachtwache.

Im 2. Petrusbrief 3:8 heißt es: Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass ein Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.

Ähnliche Worte finden sich im Koran, Sure 22: Wahrlich ein Tag im Angesicht des Herrn ist wie 1000 Jahre in eurer Wahrnehmung, sowie auch in Sure 32.
Im Zeitkonzept des Africanus spielte aber auch der biblische 7-Tage Schöpfungsbericht eine besondere Rolle, wodurch in seinem Weltbild 6000 Jahre (6 Tage) seit der Erschaffung der Welt bis Adam vergingen, und der siebte Tag, der Tags des Herrn, zugleich auch letzter bzw. Jüngster Tag ist.
Es entstand ein zusätzlicher Zeitrahmen, der die Geschichte der Menschheit gleichsam innerhalb eines einzigen Tages (dem sechsten, der 12 Stunden enthält) beschreibt. Bedenken Sie hier, dass es auch neue Kosmologien gibt, die gleichsam als Vorstellungsmodelle die gesamte Zeit seit dem vermuteten Urknall innerhalb eines Tages darstellen, wobei der Mensch dann erst in den letzten Sekunden dieses Tages erscheint.

In Übereinstimmung mit diesem sechs Tage Gerüst und, weil laut Bibel Adam am sechsten Tag erschaffen wurde und dies auch der Wochentag war, an dem Jesus (der zweite Adam) gekreuzigt wurde, entstand ein Zeitkonzept, an dem die gesamte vermutete Menschheitsgeschichte von 6000 Jahren gleichsam an einem einzigen Tag ablief. "
In der ersten Hälfte des dritten Jahrhunderts schreibend, verwendete Origenesin seinem Matthäus-Kommentar diese Analogie um die ganze biblische Geschichte mit Hilfe der 12 Stunden eines einzigen Tages in Zeitalter einzuteilen. Dem gemäß setzte er Noah auf die Dritte Stunde, Abraham auf die Sechste, Moses auf die Neunte und schließlich Christus auf die Elfte Stunde."
(Declercq, 2000)

Auch ein Zitat des Neuen Testament entspricht dieser Vorstellung: "Kinder, es ist die letzte Stunde ! Und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind nun schon viele Antichristen gekommen; daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist" (1. Joh 2:18)
Folglich wurde in der Anno Mundi Zählung das Jahr der Geburt Christ auf das Jahr AM 5’500 festgesetzt, weil dies der elften Stunde von den verfügbaren Zwölf entspricht (6000 : 12 * 11 = 5’500).
Diese Methode (AM) beeinflusste wesentlich frühe römische und byzantinische Chronologien, wie die Chroniken von Hyppolytus in Rom, Sulpicius, Pandoros und andere zeigen. Aus diesem Konzept entstand die Alexandrinische Ära des Annianos, der im Todesjahr des Patriarch Theophilus ( 412 CE) lebte und die Byzantinische Ära, die noch immer in der Orthodoxie Verwendung findet.

Dieser biblische sechs Tage Zeitrahmen war sogar in Einklang mit der Lehre der sechs Menschenalter des Augustinus von Hippo. Er setze das Auftreten von Christus mit dem Schritt vom fünften zum sechsten, dem letzten Lebensalter gleich, das an der Schwelle von Reife zur Senilität stattfindet. Diese Weltären differierten jedoch untereinander um einige Jahre, weil man das Datum der Erschaffung der Welt jeweils um einige Jahre verschob, um die bestmöglichen Osterregeln einzurichten. Das Jahr 1 CE zum Beispiel entspricht AM 5493 der Alexandrinischen bzw. AM 5509 der Byzantinischen Anno Mundi Rechnung. In der ursprünglichen Ära des Africanus entspricht AM 5502 dem Jahr 1 CE.

Das Weltenära-System wurde indes ungeheuer populär, verursachte aber ein ungeheures Problem: Ein Weltenende-Fieber, das durch den drohenden Beginn des siebten Tages zugleich mit dem Ende der 6000 Jahre bevorstand und etwa 500 Jahre nach der Geburt Christi eintreten würde.
"Am Übergang vom 4. zum 5. Jh., d.h. genauer zum Zeitpunkt, als die barbarischen Invasionen apokalyptische Ängste aufkommen ließen, schrieb der Afrikanische Bischof Julius Hilarianus z.B. eine Abhandlung über die "Dauer der Welt", in der er 5530 Jahre seit der Schöpfung bis zur Kreuzigung Christi, und 369 Jahre von dort bis zum Konsulat von Caesarius und Atticis (397 CE), rechnete; damit verblieben, so schloss er, bis zur Auferstehung der Toten noch 101 Jahre." (zit. Declercq).

Die Weltuntergangsfurcht, die von der Anno Mundi Zeitrechnung mit der sich selbst erfüllenden Prophezeiung im Jahr AM 6000 verursacht wurde, steigerte sich sicherlich noch als ungefähr 30 Jahre danach (etwa die Lebenszeit von Jesu) eine Konjunktion aller Planeten (531 CE) auftrat, nach der, wie die antiken Philosophen Plato und Pythagoras sagten, sich alles seit Anbeginn der Zeit wiederholen würde.
 Der Ort Bild: Planetenkonjunktion 31-5-531CE; JDN 1915156 Rektaszension: : Mond 4h 35m; Sonne 4h 35m; Merkur 4h 36m; Venus 5h 56m; Mars 4h 35m; Jupiter 5h 45m; Saturn 5h 33m. Die Angst, die auf Grund dieses Zeitkonzepts entstand, wurde durch drei Strategien bekämpft, um damit Chiliasmus, Millenniarismus und Weltuntergangsfieber zu vermeiden: 1) Verschieben der Weltenschöpfung in die Vergangenheit, um zu zeigen, dass das drohende Jahr 6000 schon lange vorbei war, wie es durch den Geschichtsschreiber Johannes Malalaserfolgte, in dem er das Jahr AM 6000 mit der Kreuzigung Christi gleichsetzte; 2) Das Alter der Welt verjüngen, um damit das Jahr 6000 in die Zukunft zu verschieben, wie das Ergebnis von Eusebius, basierend auf Jeronimus im 4. Jh. zeigt, wo die Geburt Christi um drei Jahrhunderte auf das Jahr AM 5199 verlegt wurde. Auf Grund dieser im Westen bald als Standard üblichen Zeitrechnung würde AM 6000 um das Jahr 800 CE eintreten.

(In der Tat verjüngte Beda venerabilis im 9 Jh. - vermutlich wegen des drohenden Jahrs AM 6000 – das Anno Mundi neuerlich um etwa 1200 Jahre und datierte Christi Geburt auf AM 3952); oder 3) Die Einführung einer andere Nummerierung der Jahre, wie AUC (ab urbe condita = die Jahre ab Erbauung Roms) oder AD, anstatt jener ab der Erschaffung der Welt. Diese Strategien erzeugten eine Fülle von neuen Jahreszählungen. Eine davon, bis heute im Gregorianischen Kalender gültig, war Anno Domini von Dionysius Exiguus.
3. Die Einrichtung des Jahres der Fleischwerdung im Liber de Paschate Den Ursprung der Jahreszählung verdanken wir dem skytischen Mönch Dionysius Exiguus, der diese neue Zählung erstmals in seinem Werk Liber de Paschate (Osterbuch) vorschlug.

Laut Patrologia Latina lauten in der „epistola prima de ratione paschae“, gewidmet and den Bischof Petronius, der als „dominus beatissimus et nimium desideratissimus pater" angesprochen wird, die entscheidenden Worte:

... Quia vero sanctus Cyrillus primum cyclum ab anno Diocletiani centesimo quinquagesimo tertio cœpit et ultimum in ducentesimo quadragesimo septimo terminavit, nos a ducentesimo quadragesimo octavo anno ejusdem tyranni potius quam principis, inchoantes, noluimus circulis nostris memoriam impii et persecutoris innectere, sed magis elegimus ab incarnatione Domini nostri Jesu Christi annorum tempora prænotare, quatenus exordium spei nostræ notius nobis existeret, et causa reparationis humanæ, id est, passio Redemptoris nostri, evidentius eluceret. ... Auf deutsch:

Weil St. Cyrill den ersten Zyklus im Jahr 153 des Diokletian begann und seinen letzten im Jahr 247 beendete, fangen wir im Jahr 248 desselben eher Tyrannen als Fürsten (bezeichneten) an, wollen aber unsere Kreise nicht mit dem Gedenken an einen gottlosen Verfolger verknüpfen, sondern haben eher gewählt, die Zeit der Jahre ab der Inkarnation unseres Herrn Jesu Christi fortzuschreiben, insofern als der Anfang der Hoffnung für uns mehr hervortrete und die Ursache der menschlichen Wiederherstellung, das heißt, dass das Leiden unseres Erlösers, augenscheinlicher hervorleuchte.

Die herkömmliche Wissenschaft und das christliche Paradigma behauptet, Dionysius hatte keine genaueren Angaben vom Geburtstermin Christi und habe daher einen Fehler bei der Festlegung der Jahreszählung gemacht oder hätte sich nur auf einen richtigen Ostertermin konzentriert.
4. Kritische Analyse der Gründe, die Dionysius für die neue Jahreszählung angibt Sieht man sich diesen Text genauer an, so liefert uns Dionysius einige Hinweise für sein Argument, die allerdings kritischer beleuchtetet werden müssen:

1. Vordergründig erklärt Dionysius - ohne je die Anno Mundi Ära zu erwähnen - dass er seinen neuen Osterzyklus mit der Fleischwerdung von Jesus verknüpft und nicht mehr mit den Jahren nach Diokletian, weil dieser ein grausamer Christenverfolger war. Den Beginn der neuen Jahreszählung setzt er 532 Jahre vor das Jahr 248 Diokletians und erschafft so das Jahr 1 AD (ab Christi Geburt) womit eine neue Jahreszählung begründet und einen neuer Startpunkt gelegt ist. Dass aber die Abschüttelung des heidnischen Erbes in der Jahreszählung des Diokletian nicht der alleinige Grund von deren Neueinrichtung war, ergibt sich aus dem schon vorher gesagten über die Anno Mundi Zählung.
2. Es ist zu beachten, dass Dionysius diese Zählung „anno an incarnatione Domini Iesu Christi“ nennt. Dieses christliche Fest der Fleischwerdung wird in christlichen Tradition neun Monate vor Weihnachten am 25. März zum nördlichen Frühlingsäquinoktium gefeiert [Anmerkung : Da die Schwangerschaft 9 Monate dauert] und verweist auf den einstigen Jahresbeginn und das damalige, wegen der Präzession gerade neue Frühlingssternbild Fische, das im ersten christlichen Symbol ICHTHYS (in gräzisiertem Latein) seinen Ausdruck findet und das neu anbrechende Zeitalter Fische bedeutet.

Dieses Piktogramm drückt als Zeitgeist das Gefühl den beginnenden neuen Zeitalters aus, das sich auch Opferlamm äußert, das endende vergangene Zeitalter Widder widerspiegelnd. Das Piktogramm ICHTHYS ist ein Akronym von Iesous CHristos THeou HYios Soter (Jesus Christus, Sohn Gottes, Heiland). Interessant in diesem Zusammenhang ist das Symbol des 17. März (Gertraud)im „steirischen Mandlkalender“: Es zeigt zwei Mäuse, die an einer Spindel den Faden abnagen. Der Volksmund sagt, sie nagen den Winter ab.
Dionysius nennt als Grund dafür, warum er einen neuen Zyklus begann, dies sei nötig geworden, weil der Osterzyklus von St. Cyrill im Jahr 247 Diokletians endete. Die Behauptung, dass Dionysius einen neuen Osterzyklus beginnend mit dem Jahr 248 berechnen musste, weil kein anderer vorhanden war, ist jedoch unwahr und sieht wie ein Vorwand aus, denn es gab genug andere Osterzyklen, die Jahrhunderte in die damalige Zukunft reichten. Zum Beispiel hat fast 100 Jahre vor Dionysius der Computist Victorius von Aquitanien einen 19x7x4 = 532 jährigen Osterzyklus berechnet und vorgeschlagen.
  • Das Jahr 247 Diokletians, das Dionysius als letztes von Cyrills Osterzyklus erwähnt, war ein „Größtjahr“, wo am 31. Mai 531 CE eine Konjunktion aller klassischen Planeten stattfand (wozu auch Sonne und Mond zählten). Dieses Ereignis war für den indischen Astronomen Aryabhata von Kusumpara Anlass und Basis für die Berechnung und Datierung des indischen Zeitalters Kali
Yuga, die er in seinem Hauptwerk Aryabhatiyam niederschrieb. Wie B. L. van der Waerden und R. Billard zeigten, benutze Aryabhata das gemeinsame Vielfache der Planetenperioden um eine ebensolche Konjunktion aller klassischen Planeten am 17. Februar 3102 BCE zu errechnen und datierte dort den Beginn des Kali Yuga. Das selbe Datum finden wir später bei persischen und arabischen Chronologen, wie in Abu Mashars „Buch der Konjunktionen“ als Datum der Flut. Abu Mashar rechnet von dort 3671 + 1 Jahre bis zur Dreifach-Konjunktion von Jupiter und Saturn (571 CE), die er „das arabische Volk ankündigende Konjunktion“ nennt (Waerden, 1968, 1972, 1980). Interessanterweise liegt dort auch das Geburtsjahr von Mohamed. Der Ort Bild: Planetenkonjunktion 17-Feb-3102 BCE; JDN 588465 Rektaszension: Mond 21h 2m; Sonne 20h 27m; Merkur 19h 25m; Venus 21h 20m; Mars 20h 14m; Jupiter 21h 22m; Saturn 18h 29m 5. Die versteckte Absicht und das chronologische Ergebnis der Berechnung durch Dionysius Exiguus. Es besteht begründeter Verdacht, dass Dionysius eine ähnliche Berechnung wie Aryabhata angestellt hat, der eine Konjunktion aller Planeten berechnet und identifiziert hat, die mehr als 36’000 Jahre in seiner Vergangenheit lag. Könnte aber Dionysius eine Berechnung in die Zukunft angestellt haben? Die Antwort dieser Frage liegt in der Betrachtung des apokalyptischen Glaubens und in der Erwartung der Wiederauferstehung des Herrn im Christentum.

Chronologisch und astrologisch betrachtet wird diese Rückkehr einerseits zu einem ähnlichen Ereignis wie dem Stern von Bethlehem erwartet oder nach dem Ausklingen des 2000 Jahre währenden Zeitalter Fische, das mit der Fleischwerdung Christi begann. Andererseits könnte die Wiederkehr des Herrn am Ende eines Großjahres auftreten, wenn wiederum eine Konjunktion aller Planeten auftritt und – wie das alte Weltbild sagt – die diversen Bewegungen die Planeten im Größtjahr sie wieder zu einem Himmelsort wie am Beginn der Zeit zusammenführen, von wo aus sie wiederum von neu beginnen wie die Uhrzeiger um zwölf Uhr.

Beide Vorstellungen sind in der Offenbarung des Johannes enthalten, worin über die Endzeit berichtet wird. (Boll, 1914; de Santillana and Dechend, 1994)
6. Die Signifikanz der Präzessionskonstante für die Dauer eines Zeitalters. Bei der Zeitalters spielt eine andere Himmelsbewegung neben den Planetenperioden die wesentliche Rolle. Es ist die Präzession, also das Fortschreiten der Äquinoktien wegen die Kreiselbewegung der Erdachse.

Die Länge eines Zeitalters wird bestimmt von der Zeitspanne während der, Jahr für Jahr, das selbe Sternbild den Frühlingsbeginn ankündet, bis es durch die Präzession durch das nächst folgende abgelöst wird. Ein solches Zeitalter wird auch Platonischer Monat genannt, während der volle Umfang des Kreisels der Erdachse den Präzessionskreis im sogenannten Platonischen während etwa 25’800 Jahrenbeschreibt.
Hipparchos und Ptolemaios berechneten das Fortschreiten des Frühlingspunktes entlang der Ekliptik auf 100 Jahre pro 1°. Spätere sassanidische, persische und arabische Astronomen rechneten mit einem Wert von 66,6 Jahren pro 1°, was für 30° (durchschnittliche ekliptische Länge eines Sternbilds) die Dauer von genau 2000 Jahren ergibt. (Siehe: Liste von mittelalterlichen Zeugnissen der Präzessionskonstante 66,6 J/1° im Anhang).

Die Zahl 6-6-6 als „Zahl des Tieres“ in der Offenbarung beschreibt die Präzessionskonstante von 66,6 J/1°in einer verborgenen also „kalyptischen“. Sie ist eigentlich die „Zahl des Tierkreises“. Eine kalendarische und archäoastronomische Untersuchung zeigt, dass die Offenbarung des Johannes vom Ende des Zeitalters handelt und damit vom Auftreten neuer äquinoktialer Sternbilder (Rothwangl, 2000).
Wenn daher jemand annimmt, das Fischezeitalter, verknüpft durch das Symbol ICHTHYS begann zum Frühlingsäquinoktium mit Jesu Inkarnation, dann folgt daraus bei Berechnung mit der Präzessionskonstante 66,6 J/1°, dass nach 2000 Jahren das Zeitalter endet, bzw. dann ein neues wiederum beginnt.

Auf dieses Ende des Zeitalters abzielend, suchte Dionysius eine herausragende Planetenkonjunktion und errechnete sie mit Hilfe der gemeinsamen Vielfachen der Planetenperioden. Und so fand er den zweiten entscheidenden Zeitpunkt: Das Größtjahr, welches sich am Ende des Großen Jahres befindet, wo all die verschiedenen Bewegungen der Planeten sie sich zu einer Konjunktion vereinen.
 Der Ort Bild: Planetenkonjunktion 5-Mai-2000; JDN 2451670 Rektaszension: Mond 3h 55m; Sonne 2h 51m; Merkur 2h 34m; Venus 2h 14m; Mars 3h 55m; Jupiter 3h 0m; Saturn 3h 11m. 7. Weitere bildhafte Ausdrücke für eine Konjunktion aller Planeten. Was Aryabhata und Dionysius berechneten, war tatsächlich ein universeller Ankerpunkt für Zeit und Schöpfung. Aristoteles nannte es Größtjahr:

„Außerdem gibt es eine Jahreseinheit, die Aristoteles lieber Größtjahr als Großjahr nennt. Es handelt sich um den Zeitraum, in dem die Kreisbahnen von Sonne, Mond und den fünf Planeten dergestalt durchlaufen werden, dass alle diese Himmelskörper im selben Sternbild stehen, in dem sie vorher standen. Der Winter dieses Jahres ist in seinem Tiefpunkt der Kataklysmos, bei uns Sintflut genannt; sein Sommer ist die Ekpyrosis, d.h. der Weltenbrand. Es scheint nämlich so zu sein, dass abwechselnd in diesen Zeiträumen die Welt mal von Feuersbrunst, mal von Überschwemmungen heimgesucht wird. (Censorinus, De die natale, Kap. 18; Übers. Sallmann)

Eine ähnliche Beschreibung findet sich bei Platon in Timaios 39 C-D und den Stoikern.

Worüber die griechischen Philosophen hier sprechen, ist dasselbe wie in bildhafter und religiöser Sichtweise das Olympische Symposion nach Erschaffung der Menschen durch Prometheus. Das Symposion aller olympischen, d.h. himmlischen Götter beschreibt ja ein Zusammentreffen der alten Planeten in einer alten symbolischen Sprache. Beide Worte, Symposion und Konjunktion bedeuten ja tatsächlich dasselbe, nämlich Treffen, Vereinigung bzw. Zusammensitzen beim gemeinsamen Mal.
8. Wie war es Dionysius möglich die Konjunktion des Jahres 2000 voraus zu berechnen? Neben den wohlbekannten synodischen Planetenperioden liefert auch die Form, in der Konjunktionen auftreten, wie jene von Jupiter und Saturn in einem Zeitraum von 59 Jahren als langsam am Tierkreis sich verschiebendes Trigon, ein entscheidendes Hilfsmittel für eine Vorausberechnung. Etwa 1000 Jahre vor Dionysius war bereits die große kommensurable Periode von Saturn, Jupiter, Mars und Sonne mit der Dauer von 854 Jahren bekannt. (D’ Occhieppo, 1994 and Waerden, 1968).

Nach Ablauf dieser Periode stehen diese vier Himmelkörper am selben Datum eines Sonnenkalenders wieder an fast derselben Stelle des Tierkreises wie am Beginn. So kann z. B. mit den Planetenpositionen des Jahres 292 CE als Basis mit nur zwei dieser Großperioden ihre Position für das Jahr 2000 berechnet werden.
9. Ein jüngst veröffentlichter Text liefert einen zusätzlichen Hinweis. Die Kopie eines privat überlieferten Textes öffnet eine neue Sichtweise auf die Einrichtung der Jahreszählung (Rothwangl, 2000). Dieser Text gibt die Sätze des Liber de Paschate in einer etwas anderen Weise wieder, offenbart aber die verborgene Absicht des Dionysius bestens, wenn wir ihn mit der vatikanischen Version in der Patrologia Latina vergleichen. In Patrologia Latina steht:

… sed magis elegimus ab incarnatione Domini nostri Jesu Christi annorum tempora prænotare, quatenus exordium spei nostræ notius nobis existeret, et causa reparationis humanæ, id est, passio Redemptoris nostri, evidentius eluceret. br /> Die private Textüberlieferung lautet: … sed magis elegimus ab incarnatione Domini nostri Jesu Christi annorum tempora prænotare, quatenus exordium spei nostræ notius nobis existeret, et causa reparationis humanæ, id est, reditus redemptionis nostrae, evidentius eluceret

Deutsche Übersetzung beider Texte: ... sondern haben eher gewählt, die Zeit der Jahre ab der Inkarnation unseres Herrn Jesu Christi fortzuschreiben, insofern als der Anfang der Hoffnung für uns mehr hervortrete und die Ursache der menschlichen Wiederherstellung, das heißt, dass das Leiden unseres Erlösers (Patrologia Latina) / Wiederkehr unserer Erlösung (Wirklicht), augenscheinlicher hervorleuchte....
Es besteht ein kleiner aber entscheidender Unterschied zwischen diesen beiden Versionen, die offensichtlich von derselben Sache handeln. Der vatikanische Text ist auf das „Leiden unseres Erlösers“ gerichtet, während das Privatdokument auf die „Wiederkehr unserer Erlösung“abzielt. Hier sollte auch bedacht werden, dass das lateinische „redemptio“ auch als Pacht oder Miete zu verstehen ist. Der Textvergleich enthüllt tatsächlich, dass die beiden Dokumente zwei völlig verschienene Dinge beabsichtigen. Das Erste (passio Redemptoris) verweist auf die Kreuzigung Christi, die jedoch kalendarisch nichts mit seiner Fleischwerdung und dem Jahr 1 AD zu tun hat, sondern mit Ostern etwa 30 Jahre nach der Geburt. Das Zweite (reditus redemptionis) bringt die Sache aber auf den Punkt in dem es auf die Wiederkehr der Erlösung verweist.

Sie begann in der Vergangenheit mit der Fleischwerdung Jesu, kalendarisch mit Frühlingsbeginn und ICHTHYS verknüpft, aber - mit Blick auf die Zukunft – einen Hinweis auf das Ende des Fischezeitalters liefert, das durch die Offenbarung mit Präzession und Jüngsten Tag verknüpft ist. Diese Diskrepanz zeigt uns den ursprünglichen Grund, warum Dionysius gerade dieses Jahr als “anno ab incarnatione”, das später zu “Anno Domini” wurde, auswählte.
Das Privatdokument listet noch folgende Planetenperioden auf, mit denen man leicht mehrere Jahrhunderte entfernte Planetenkonjunktionen errechnen kann:

3 Trigon, 2 Saturn, 5 Jupiter (59 years) 43 Trigon, 29 Saturn, 72 Jupiter, 400 Mars, 854 Jahre, 1 Mond (zuvor) 65 Jupiter, 875 Mond 152 Venus, 243 Jahre 5 Venus, 99 Mond, 8 Jahre, 2920 Tage 101 Trigon, 2006 Jahre … anno MM A.D. est reditus C.M.. et hic est finis piscis. Die deutsche Übersetzung der letzten Zeile lautet:

…Das Jahr 2000 ist die Wiederkehr von C. M. und das ist das Ende des Fisches.

Dieses Dokument zeigt sich in Übereinstimmung damit, dass mit der Festlegung von Jesu Inkarnation nicht das Leiden des Erlösers, sondern die Wiederkunft des Erlösung herausleuchten soll, welche erwartet wurde, wenn, einerseits das Sternbild Fische seine Funktion als Frühlingssternbild verliert, und andererseits eine Konjunktion aller Planeten wieder eintritt.

Ausdrücklich sagt es, dass das Jahr 2000 das Ende des Fischezeitalters bringen wird. Es zeigt auch die in der Antike bekannten kommensurablen, gemeinsamen Vielfachen der Planetenperioden. Solche oder ähnliche Perioden finden sich auch in Tontäfelchen oder Papyri und wurden von Van der Waerden, Pinches und Sachs Zieljahrestexte (goal year texts) genannt, da diese Perioden darauf abzielen, wann die Planeten wieder in Konjunktion stehen.
10. Die entscheidenden Probleme denen Dionysius gegenüberstand und die er löste. Die Wirklichkeit seines Weltbildes stellte Dionysius vor folgende Tatsachen:
  • Das drohende Ende des biblischen Zeitrahmens durch das Jahr AM 6000 (Chiliasmus und Millenniarismus);
  • die Konjunktion des Jahres 531 CE;
  • die vorausberechnete Konjunktion 1469 Jahre danach (im Mai 2000) und
  • die Länge eines präzessionalen Zeitalters, eine 2000-jährige Periode auf Grund der Präzessionskonstante von 66,6 J/1°.
Mit der Konjunktion des Jahres 531 CE als Berechnungsbasis und angeregt durch die Weltuntergangsangst der Anno Mundi Zählung versuchte Dionysius Exiguus mit der Festlegung des Jahres 1 AD zwei Fliegen mit einem Schlag zu treffen: Seine Zählung nach einem Größtjahr auszurichten (eine Konjunktion aller Planeten) und diese mit dem vermuteten Ende eines platonischen Zeitalters in Deckung zu bringen, so dass diese Konjunktion zu einem Millennium auftritt. Unter dem Vorwand der Osterfestlegung wurde die wahre Absicht verschleiert. Der Ort Grafik: Die Zeitachse zeigt die Signifikanz von Planetenkonjunktionen und vermuteter Präzessionskonstante auf die Einrichtung von Zeitaltern und Jahreszählungen. Zusammenfassung Sieben Punkte fassen die kalendarische und astronomische Signifikanz des Jahres 2000, die Planetenkonjunktion des Mai 2000 und ihre Verbindung zur Festlegung der Jahreszählung zusammen.
  • Der Zeitraum von 2000 Jahren war bestimmende Grundlage für die Berechnung und Festlegung des Jahr 1 AD. Unter dem Gesichtspunkt des spätantiken und frühen mittelalterlichen Weltbildes verstand man darunter ein platonisches Zeitalter und benutze Perioden von Himmelskörpern, um dieses zu berechnen.
  • Die wichtigste Basis für die Berechnung eines Zeitalters ist die Dauer während der ein Sternbild seine Funktion als Frühlingssternbild innehat, bis es diese wegen der Präzession an das nächst folgende wieder verliert. Diesen Zeitraum nennt man auch Platonisches Monat; der gesamte Kreis der Präzession dauert etwa 25’800 Jahre und heisst auch Platonisches Jahr. Die im antiken Orient und im Mittelalter vermutete Präzessionskonstante von 66,6 Jahren je 1° diente dabei als Berechnungsgrundlage. Durch Verwendung dieser Konstante wurde berechnet, dass der Frühlingspunkt in 2000 Jahren um 30° am Tierkreis vorrücken (präzessieren) würde. Daher würde 2000 Jahre nach der datierten Inkarnation Christi, dessen Piktogramm ICHTHYS (Fisch) auch Symbol für das Frühlingssternbild jener Zeit war, ein neues Sternbild den Frühling ankündigen und wurde Gegenstand einer 2000 Jahre Berechnung.
  • Ein weiterer Gesichtspunkt war das sogenannte Größtjahr, in dem eine Konjunktion von allen klassischen Planeten mit Sonne und Mond auftritt. Der Zeitraum zwischen zwei Größtjahren (Konjunktionen aller Planeten) wurde auch Großes Jahr genannt, nach dessen Ablauf - so die antike Annahme - sich die gesamte Weltgeschichte seit dem Anbeginn wiederholen würden.
  • Die Planetenkonjunktion des Mai 531 CE ist der Ankerpunkt von zwei weltweiten Zeitpeilungen auf ähnliche Konjunktionen. Die eine mit Blick in die Vergangenheit war die Festlegung und Datierung des Kali Yuga durch Aryabhata. Die andere - mit Blickrichtung Zukunft – zugleich aber auch auf den Zeitraum von 2000 bedacht, war die Einrichtung des Jahres 1 AD durch Dionysius.
  • Der Inhalt eines privat überliefertes Dokuments verweist auf die geheime Absicht der Jahresfestlegung durch Dionysius.
  • Ein entscheidender Grund für die Erfindung der Inkarnation-Jahreszählung war, dass im Weltenjahr Anno Mundi 6000 der einstigen Zeitrechnung (Jahr 500 CE) [Verweis zu „christlicher Era“] ein siebenter und letzter Tag drohte, der dem Jüngsten Gericht gleichgesetzt wurde. Der Furcht vor dem Ende der Welt setzte man neue Zeitrechnung entgegen. Die Schaffung der neuen Jahreszählung verschob diesen Jüngsten Tag (eines neuen Zeitalters) auf das Ende des Zeitalters Fische.
Als Schlussfolgerung kann mit großer Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass die Dionysische Jahreszählung durch Zufall derart festgelegt wurde. Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass die mythologisch so bedeutsame Konjunktion aller Planeten rein zufällig im Jahr 2000 und damit am Ende einer seit der Antike als Zeitalter bekannten Periode auftritt.

Mit dem Jahr 2000 tritt ein Zeitpunkt ein, der im alten Weltbild als Jüngster Tag eines neuen ­oder, wie der englische Ausdruck "Last Day" zeigt, - als Letzter Tag eines alten Zeitalters galt und auf einen weiteren Hinweis für Zeitalter zeigen, geradeso wie weitere Symbole von Jesus, ALPHA und OMEGA, der erste und letzte Buchstabe des griechischen Alphabets.
Anhang Liste mittelalterlicher Zeugnisse der Präzessionskonstante von 66,6 Jahre pro 1°, wodurch sich für 30° ein Zeitraum von 2’000 Jahre ergibt:
  • Sassanidisches astronomisches Handbuch Zij-i Shah (556 CE).
  • Al-Khwarizmi (~800 CE), al zij Sindhind.
  • "Tabulae probatae" oder "az-Zig al-mumtan" der Jahre 829-830 CE.
  • Al Battani (880 CE) "al-Zij," Sternkatalog mit 533 Sternen. Er rechnet mit einer jährlichen Präzession von 54'', die in 2000 Jahren genau 30° ergeben. (54'': 60: 60 x 2000 = 30°).
  • As-Sufi (964 CE) Fixsternbuch.
  • Al Biruni (973 -1048 CE) al Qanun al-Masud (Masudischer Canon).
  • Arabischer Fixsternkatalog vom 1. Oktober 1112 CE (gemäß Paul Kunitzsch mit einer Differnz von 14,47° seit Ptolemaios.
  • The "Libros del Saber" des Alfons von Castillia (1252-1284 CE).
  • Judah Ben Verga of Lisbon.
Anerkennungen Am Planetenweg „HIMMEL auf ERDEN“ in Rettenegg in den österreichischen Ostalpen ist im Milliarden-Maßstab die Planetenkonjunktion des 5. Mai 2000 nachgebildet, die sich ähnlich 675 Jahre danach zum nördlichen Frühlingsbeginn wiederholen wird. Der Planetenweg entstand in Zusammenarbeit mit dem Institut für Astronomie der Universität Wien und wurde mit dem Science Week Austria 2001 Award ausgezeichnet. Literaturverweise
  • Baratta, G.B.: The Ancient Babylonian and Chinese Observations, and the Problem of the Birth Date of Jesus Christ. Postersession gehalten bei Cosmology Through Time.Monte Porcio Catone. 2001
  • Boll, Franz: Spaera. Neue Griechische Texte und Untersuchungen zur Geschichte der Sternbilder. Leipzig 1903.
  • Censorinus: Censorini de die dies natali liber. Otto Jahn. Amsterdam 1964
  • De Santillana, Giorgio, und Hertha von Dechend: Die Mühle des Hamlet. Ein Essay über Mythos und das Gerüst der Zeit. Wien 1994
  • Dionysius Exiguus: Liber de Paschate. Patrologia Latina. Internet Version von Rodolphe Audette.
  • Ferrari D’Occhieppo, Konradin: Der Stern von Bethlehem. Berlin 1994.
  • Molnar, Michael R.: The Star of Bethlehem: The Legacy of the Magi. Rutgers University Press. 1999
  • Ptolemaios: Claudii Ptolemaei opera quae extant omnia.I.II. Syntaxis mathematica (Almagest) Ed. Heiberg. Leipzig 1898-1903.
  • Rothwangl, Sepp: Wirklicht. (V)Erzählung zur Zeitenwende. Graz 2000.
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