Das europäische Judentum - seine Entwicklung – Spiegel zu … Das Thema Judentum ist auch eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit der eigenen Nation, mit Europa. Es spiegelt sehr deutlich das Entwickeln der Gesellschaft da. Werden sie am Ende für sich feststellen, daß das Judentum durch seine Besonderheit, dem damaligen Stand des Wissens und vielen anderen Dingen zu dieser Zeit und dem daraus resultierenden Behandeln durch die Machtausübenden und dem ansässigen Volk der beste Garant zum Errichten von Demokratien war? Für sie möglichst auch das Erkennen des Unterwanderns der Demokratien durch eine besondere Gruppe der Menschheit und der Juden als Werkzeug dazu? Werden sie auch Erkennen, daß das Judentum zum Prüfen und sich entwickeln der einzelnen Nationen, Gruppen in Europa dagewesen ist?

Der folgende Artikel von mir nutzt den Inhalt einer Webseite, die ich am Ende nennen werde und ist weit ausführlicher.
Europa zu Beginn – bis 1000 Jahre Durch das Errichten der Klöster im Römischen Reich durch Benediktiner verbreitete sich die römisch Agri-Kultur sowie das Christentum. Viele ansässige Bauern wurden in ihre Frongewalt gebracht. Damit wurde die römisch-katholische Religion die dominierende Religion. Doch die Juden hielten an ihrem Glauben, an den strengen Gesetze und Vorschriften fest. Nur durch das Gründen verschiedener Siedlungen und Gemeinden konnte die jüdische Religion bestehen bleiben. 321 n.Chr. entstand die erste jüdische Gemeinde in Köln. Einen aktenkundigen Beweis dafür liefert das Schreiben Kaiser Konstantins vom 11.12.321 an die Dekurien von Köln, mit dem die Juden zum Dienst innerhalb des städtischen Gemeinwesens verpflichtet wurden.

Ab dem 5. Jh. betätigten sich die Juden als Fernhändler, denn aufgrund guter internationaler Beziehungen, gute Kenntnisse der Waren und der Vielsprachigkeit hatten sie die notwendige Ausgangslage dafür. Der Import erfolgte vom Orient und der Export in den Orient. Es wurden Luxusgüter wie Parfüm, Glaswaren, Gewürze sowie Schmuck auf eigenen Schiffen importiert. Im Export wurden vor allem Eunuchen und andere Sklaven, Seide, Pelze und Waffen transportiert. Diese Handelsbeziehungen reichten zu Lande und zu Wasser bis nach Indien und China. Somit, aber vor allem durch den Sklavenhandel, verbesserte sich die Lage der Juden.
Anmerkung:

"Damit zeigt sich auch sehr deutlich, daß das Judentum keine Verwurzelung an ihren Wohn- und Lebensort vorgenommen haben. Sie hatten einen nie zugelassen Glauben in den europäischen Ländern. Sie haben dadurch bedingt auch keine Taufe zugelassen, was den Erwerb und das Bewirtschaften des Bodens voraussetzte. Sie waren geduldet, weil ihre Sonderstellung sehr viele Vorteile den herrschenden, geldbesitzenden Familien verschaffte. Dies war auch eine mögliche Zukunftsplanung."
Auf Grund dessen wird im Laufe der Zeit die Bewirtschaftung des Bodens durch Juden unmöglich gemacht. Daraufhin verkauften sie Ländereien und legten wiederum das meiste Geld im Handel an. "Jude" und "Kaufmann" nahmen synonyme Bedeutung an. Doch Juden betätigten sich nicht nur als Sklavenhändler und als Kaufleute, sondern auch als Steuereinnehmer, Goldschmiede und Ärzte. Zudem standen die Juden unter direkten Schutz des Kaisers, welcher ihnen einen großen Bewegungsspielraum bot. Gegen einen beträchtlichen Obulus wurde ihnen erlaubt, ihre Religion frei ausüben zu können. Meist jedoch blieb es bei Verlautbarungen, auf die sich die Juden nicht verlassen konnten. Zu weit war der Kaiser oft entfernt. Eine "gewisse Rolle" spielten sie auch an Höfen als Leibärzte, Händler mit Luxuswaren und geographische Berater. Zeit der Kreuzzüge Im Vorfeld der Kreuzzüge untersagte das 3. Laterankonzil 1179 das Zusammenleben zwischen Christen und Juden. Die Juden wurden abgesondert und damit der Gegensatz zwischen ihnen und den christlichen Grundlagen von Staat und Gesellschaft herausgestellt. Obwohl das Baseler Konzil 1434 den Verweis der Juden in eigene Viertel wiederholte, sind die Vorschriften auch dann in einzelnen deutschen Städten unterschiedlich gehandhabt worden. Allgemein setzte sich das den Juden zwangsweise zugewiesene Wohnviertel im 15. Jahrhundert durch. Abends wurde es verschlossen, so dass die Bewohner nur tagsüber freien Zugang zu den übrigen Stadtbezirken hatten. Die Bezeichnung Ghetto stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde erstmals in Venedig benutzt.

Das bis dahin relativ entspannte Verhältnis zwischen Christen und Juden wurde durch die Zerstörung der Grabeskirche in Jerusalem im Jahre 1009 stark geschädigt. Es führte zu verstärkten Konflikten bis hin zur Kreuzzugsbewegung des späten 11.Jhs. Die Judenverfolgung, schränkte die Sesshaftigkeit der Juden immer mehr ein. Die Kirche trat für eine strenge Isolierung der Juden von der christlichen Bevölkerung ein. Aber die Juden ließen sich nicht einfach so abdrängen und ausschließen. Mit verfallenen Pfändern gingen sie als Trödler hausieren oder verdienten als Kleinhandwerker, Metzger, Angestellte der Gemeinde und als Bettler ihren Lebensunterhalt.

Die gegen alle Nichtchristen gerichtete Kreuzzugsstimmung verschärfte den religiösen Gegensatz zu den Juden weiter, was sich nicht nur zu Beginn, sondern auch im weiteren Verlauf der Kreuzzüge zeigte. Die Grafen und Ritter aus dem Wirkungskreis Peters des Eremiten nutzten z.B. die Gelegenheit, sich schon vorher, ehe sie das erträumte syrische Paradies erreichten, zu bereichern. In den über mehrere Monate sich hinziehenden Raubzügen der Kreuzfahrer wurden die Juden in vielen Städten - Rouen, Reims, Verdun, Neuss und Xanten - heimgesucht, d. h. entweder ausgeplündert oder auch umgebracht.

Der französische Mönch Guibert von Nogent berichtet: "In Rouen sprachen eines Tages die Kreuzfahrer untereinander: 'Wir wollen in den fernen Osten gegen die Feinde Gottes ziehen und müssen dafür einen langen Weg durch viele Länder hinter uns bringen. Doch hier, vor unseren Augen, leben die Juden, das allergottesfeindlichtste Volk - unsere Arbeit wäre verfehlt'. Sprachen´s, nahmen ihre Waffen und drängten die Juden mit Gewalt in eine Kirche. Sie richteten das Schwert gegen alle, ungedacht des Alters oder des Geschlechts, und nur wer sich taufen ließ, kam lebend davon."
Das Ghetto in Frankfurt am Main Gemäß den Beschlüssen des Laterankonzils von 1215 und des Konzils von Basel (1431-1449) hatte Kaiser Friedrich III. die Entfernung aller Juden aus ihren Häusern in der Frankfurter Domgegend angeordnet. Die Patrizier der Stadt weigerten sich aber, die Juden auszuweisen. Nach langem Zögern und gegen den Widerstand der Juden führte die Stadt 1462 den kaiserlichen Befehl aus. Am Wollgraben gegenüber der Stadtmauer, wurde nun eine zweite Mauer gebaut. Dazwischen entstand eine knapp 300 Meterlange enge Gasse. Sie war begrenzt von drei Toren, die nur tagsüber geöffnet wurden. In dieser Gasse lebte die jüdische Gemeinde bis zum Einmarsch Napoleons mit all ihren Einrichtungen. Hier lebten die armen Familien und die reichen. Es war ein kleines Universum, in zwei gegenüberliegenden Häuserreihen. Im dem Gewirr der Häuser entwickelte sich ein wohlgeordnetes, vielfältiges und intensives Gemeindeleben mit Lehrhaus, Festhaus, zwei Herbergen, Backhaus, Spital, öffentlichem Bad und einer Synagoge. Es war eine kleine aber wohlhabende Gemeinde.

Im 16. Jahrhundert wurde sie durch ihre Gelehrten weit bekannt und trat die Nachfolge der mittelalterlichen jüdischen Zentren am Rhein an. Die "Judengasse" wurde zum Mittelpunkt jüdischen Lebens in Deutschland, zu einem Versammlungsort der Gemeindevorsteher aus dem ganzen Reich. In der Gasse selbst lebten 1463 110 registrierte Personen, 1520 waren es 250, 1580 bereits 1200 und 1610 stieg die Zahl auf 2270.

Das heißt auf je einen Quadratmeter Wohnfläche kommt ein Mensch. Es entwickelte sich ein blühendes kulturelles Leben. Die Juden durften keinen Landbesitz erwerben, auch kein Grundstück innerhalb der Stadt. Außerhalb der Gasse war es ihnen untersagt ein Handwerk auszuüben. Nach zehn Uhr abends sowie an christlichen Feiertagen und Sonntagen durften sie die Ghettogasse nicht verlassen. Außerhalb der Gasse mussten sie einem gelben Fleck auf dem Gewand tragen.

Im Jahre 1612 trugen die Frankfurter Zünfte ihre Beschwerden gegen die Patrizier und Juden vor. Wie sooft wollte man eigentlich nur die armen Juden loswerden. Aber sie wurden abgewiesen. Zwei Jahre später stürmten und plünderten Handwerker unter Führung Vincent Fettmilchs mit Hilfe von Stadtgesindel das Ghetto. Die Juden wurden auf dem Friedhof zusammengetrieben. Endlich griff dann der Bürgermeister mit Geharnischten ein. Unter diesem Schutz konnten gut 1400 Juden die Stadt verlassen. Diesmal griff der Kaiser streng durch. Fettmilch und ein paar seiner Anhänger wurden hingerichtet. Dieser Aufstand war somit zu einem Wendepunkt in der Geschichte der Juden in Deutschland geworden. Statt einer Pogromwelle kam es zu einer Beruhigung. Es war wohl das erste mal, dass Juden nicht verächtlich dargestellt wurden.
Die Jahre der Pest Die Welle der Judenverfolgung im Mittelalter begann mit dem Ausbruch der Pest, die von 1347 bis 1353 in Europa wütete und etwa fünfundzwanzig Millionen Europäern, also einem Drittel der europäischen Bevölkerung, den Tod brachte. Die Krankheit brach 1330 in Zentralasien aus und gelangte über Land- und Wasserhandelswege nach Europa.

Mit Hilfe der modernen Wissenschaft wurde belegt, dass die Krankheit durch zahlreiche Floharten, wie zum Beispiel den Rattenfloh, übertragen wurde. Weil es aufgrund der fehlenden Hygiene in den mittelalterlichen Städten von Ratten nur so wimmelte, konnte sich die Krankheit rasch ausbreiten. Da dieses Wissen zur Zeit der Pestepidemien jedoch noch nicht vorhanden war, mussten andere Ursachen für die Verbreitung der Krankheit gefunden werden. Somit beschuldigte man die Juden der Brunnenvergiftung und machte sie für den Ausbruch der Seuche verantwortlich.

Der Beweggrund für diesen Vorwurf war die Tatsache, dass gegen die jüdische Bevölkerung grundsätzlich Misstrauen und Abneigung bestand und ihnen die schlimmsten Straftaten, wie zum Beispiel Hostienfrevel und Ritualmorde, vorgeworfen wurden. Verdächtig schien auch, dass manche jüdische Familien durch ihre religiösen Ernährungs- und Hygienevorschriften später mit der Seuche infiziert wurden, als der Rest der Stadtbevölkerung. Die Juden zu Sündenböcken gemacht.

Der erste konkrete Fall einer Anklage fand 1348 in Savoyen (Frankreich) statt. Dort wurden einige Juden mit dem Vorwurf der Brunnenvergiftung angeklagt und gestanden später unter Folter ihre Schuld. Diese Geständnisse verbreiteten sich rasch in ganz in Europa, wodurch eine Flut der Judenpogrome vor allem im Elsass, in der Schweiz und in Deutschland ausgelöst wurde. So musste die Mehrheit der jüdischen Gemeinden unter Verfolgung, Vertreibung, Zwangstaufe, Folter und Ermordung leiden.

Gegen die Seuche waren sowohl Staat als auch Kirche hilflos, denn mit ihren Gesetzen und Geboten konnten auch sie den Pestepidemien nicht entgegentreten. Somit verloren sie rapide an Autorität. Darunter hatten besonders die Juden zu leiden, denn durch die Autoritätsverluste konnten auch die politischen und geistlichen Herrscher die Judenverfolgungen nicht mehr kontrollieren und unterbinden.

Papst Klemens VI. stellte die Anschuldigung der Brunnenvergiftung in Frage, da auch in Gebieten, wo keinerlei Juden lebten die Pest ausbrach und zudem die jüdische Bevölkerung nicht von der Seuche verschont blieb. Deshalb forderte er das Unterlassen der Judenverfolgungen und -ermordung, ohne ein vorangegangenes Gerichtsverfahren, das die Schuld der Juden eindeutig belegt. Andererseits nutzte jedoch der Großteil der die jüdische Bevölkerung als Sündenbock, um von ihrer eigenen Machtlosigkeit gegenüber den katastrophalen Zuständen während der Pestepidemien abzulenken.
Juden im 18. Jahrhundert in Brandenburg-Preußen Brandenburg-Preußen war im 18. Jahrhundert einer der fortschrittlichsten Staaten Deutschlands, weil es hier zahlreiche Bestrebungen gab, die starre Ständegesellschaft zu modernisieren. Das Judentum war bis ins 17. Jahrhundert fast völlig aus Preußen verschwunden. Erst 1671 ließ Friedrich Wilhelm I. 50 vertriebene jüdische Familien aus Wien nach Preußen einwandern. Das Bleiberecht war allerdings auf 20 Jahre begrenzt und an Schutzgelder gebunden. Grundsätzlich durften sich nur wohlhabende Juden ansiedeln. Daran wird das Bestreben Preußens sichtbar, die Zahl der Juden stark zu begrenzen, das wirtschaftliche Potenzial der oft reichen Kaufleute jedoch voll auszunutzen.

Es entstanden erste jüdische Gemeinden in Berlin, Brandenburg und Frankfurt an der Oder, der Bau von Synagogen war jedoch bis Anfang des 18. Jahrhunderts verboten. Das erste jüdische Gotteshaus wurde 1712 in Berlin unter Friedrich I. gebaut. Mit dem Regierungsantritt Friedrich Wilhelm I. im Jahr 1714 erfuhren die Juden wieder härtere Restriktionen. Der Soldatenkönig legte fest, dass der Schutzbrief des Vaters nur an den Erstgeborenen einer jüdischen Familie vererbt werden konnte und maximal zwei weitere Söhne diesen für viel Geld erwerben durften. Alle weiteren Söhne durften nicht heiraten und somit auch keine Familie gründen, was die Ausbreitung der Juden stark einschränkte. Weiterhin wurde an jeder Zollschranke des Landes ein Leibzoll auf Juden erhoben. Diese Regelung war besonders erniedrigend, da sie sonst nur für Vieh üblich war. Friedrich Wilhelm I. führte außerdem eine Kollektivschuld der Juden in Höhe von 15.000 Talern ein. Diese Summe musste jedes Jahr von allen in Preußen lebenden Juden zusammen aufgebracht werden.

Preußen bot den Juden ein sehr gutes wirtschaftliches Umfeld. Während die Kaufleute und Handwerker in den vorangegangenen Jahrhunderten von Christen aus ihren Berufen verdrängt wurden, sorgte Friedrich Wilhelm I. gezielt dafür, dass diese sich wieder in den Wirtschaftszweigen ansiedelten. Die Juden hatten eine gute Bildung und waren meist durch Geldgeschäfte sehr vermögend, weshalb sie die preußische Wirtschaft stark unterstützten. Viele von ihnen wurden im 18. Jahrhundert zu Gründungen von Manufakturen ermutigt.

Jüdische Freiwillige zogen für Deutschland in den Krieg und erhielten dafür Orden: einer den Orden Pour le Mérite, 82 das Eiserne Kreuz, 23 wurden Offiziere. In der Schlacht von Belle Alliance fielen 55 jüdische Soldaten, aber ihre Witwen erhielten keine Rente, da ein Beschluss von 1815 festlegte, dass die Familien von jüdischen Freiwilligen keinen Anspruch auf staatliche Versorgung haben. 1812 wurden mit den Preußischen Reformen die Ghettos im westlichen Teil Deutschlands abgeschafft und die Juden bekamen zeitweilig Bürgerrechte, auch wenn ihnen Staatsämter weiterhin verwehrt blieben.

Obwohl die jüdische Bevölkerung in Preußen starken Einschränkungen unterworfen war, bildete sich in Berlin eine der größten Gemeinden in ganz Deutschland. Dieses Reformwerk von 1812 war das Ergebnis der vernichtenden Niederlage gegen Napoleon. Preußens ökonomische und militärische Macht konnte nur durch eine Modernisierung des Staates wiederhergestellt werden. Somit mussten die Standesschranken wie Leibeigenschaft, Zunftzwang und Sonderrechte für Juden aufgehoben werden. Durch das Emanzipationsedikt vom 11.03.1812 erlangten die preußischen Juden Bürgerrechte.

Die Juden wurden mit Generalprivilegien, Naturalisations-Patenten, Schutzbriefen und Konzessionen versehen und waren fortan von anderen zu achten. Außerdem bekamen alle Juden einen neuen festgelegten Familiennamen, den sie selber aussuchen konnten. Nun sollten die Juden bei Führung ihrer Handelsbücher und bei Abfassung ihrer Verträge und rechtlichen Willenserklärungen die deutsche oder lateinische Sprache anwenden. Wer als Jude irgendwelchen Vorschriften zuwider handeln sollte, würde als fremder Jude gelten, derjenige der jedoch alle Vorschriften einhielte bekäme die gleichen bürgerlichen Rechte und Freiheiten wie den Christen zugesprochen. Auch wird den Juden zugestanden akademische Lehr- und Schul- und Gemeindeämter zu verwalten.

Durch den Wiener Kongress von 1814/15 wurde das Staatensystem neu geordnet. Wiederum fanden Diskussionen über die Gleichberechtigung von Juden statt. Die Judenfeinde siegten aber in diesem Kampf und somit werden alle Rechte der jüdischen Bevölkerung, die sie unter der französischen Herrschaft besaßen, aufgehoben. Es folgten nun daraufhin erneut Judenverfolgungen und Pogrome. Sie werden von Universitäten und Akademien ausgeschlossen und aus dem öffentlichen Leben verbannt. Viele Juden traten nun zum Christentum über. 1819 werden viele Überfälle auf jüdische Viertel gestartet. Aber 1845 gewinnen die ersten Juden in den Rheinprovinzen ihre Bürgerrechte wieder und es folgten weitere Bundesstaaten, die die Emanzipation unterstützten.

Viele Juden hatten nun Erfahrungen in Europa gesammelt und waren nicht selten überrascht und überwältigt. Es existierte ein „Bild des Juden, der aus dem Dunkel des Ghettos geblendet und verwirrt in das Licht der Freiheit stolpert.“ Durch die Integration in Heer, Regierung und freien Berufen ging aber die jüdische Identität vielerorts verloren. „Das Leben im Ghetto war zwar aufgezwungen, aber es bot auch Schutz vor Einflüssen von außen.“ Die Grausamkeiten vieler Christen und anderer Religionen an den Juden wurden von den Juden selbst als Strafe für zahlreiche Sünden gesehen.

Im Jahre 1871 ging die jüdische Emanzipationsbewegung zwei entgegengesetzte Wege: Der größte Teil entschied sich für die Assimilation, also eine weitgehende Verschmelzung mit deutscher Kultur und deutschem Nationalgefühl. Diese Juden waren stolz darauf, Angehörige der deutschen Nation zu sein.
Die anderen - vor allem die aus Osteuropa eingewanderten Juden - besannen sich auf speziell jüdische Traditionen und Werte zurück. Sie forderten ein selbstbewusstes Judentum. Diese Strömung wird bald als Zionismus bezeichnet. Die Zionisten erklärten, die unsichere Lage der Juden kann nur durch die Sammlung der jüdischen Nation in einem eigenen Staat beendet werden.
Patriotismus deutscher Juden im Ersten Weltkrieg Gleich zu Beginn des Kriegs riefen jüdische Vereinigungen in Deutschland ihre Mitglieder dazu auf, sich nach allen Kräften für ihr Vaterland einzusetzen. Freiwillige, die solchen Aufrufen folgten, gab es in großer Zahl. Insgesamt dienten während des Ersten Weltkriegs 100 000 Juden in den deutschen Streitkräften, von ihnen starben 12 000 auf den Schlachtfeldern und immerhin 31 000 deutsche Soldaten jüdischen Glaubens wurden auf Grund ihrer Tapferkeit mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.

Das patriotische Verhalten der Juden erscheint manchem vielleicht unverständlich, in Anbetracht der Anfeindungen denen sie in ihrer Vergangenheit ausgesetzt waren. Deshalb soll an dieser Stelle ein Versuch der Erklärung folgen. Die Juden, welche sich in Deutschland angesiedelt hatten, erlebten es als ein fortschrittliches Land, sie wurden mit der deutschen Kultur vertraut und genossen die bürgerlichen Freiheiten. In ihrem Bewusstsein entwickelte sich so etwas wie Stolz und das Gefühl, Deutschland verpflichtet zu sein. Daher gingen viele deutsche Juden im Sinne des alten jüdischen Pflichtgebots mit ganzer Seele, ganzem Herzen und Vermögen im Dienste des Vaterlands in den Krieg.

Juden hatten sich in großer Zahl freiwillig zum Kriegsdienst auf deutscher Seite im Ersten Weltkrieg gemeldet und doch gab es auch antisemitische Politiker, die behaupteten, dass relativ zur jeweiligen Gesamteinwohnerzahl weniger Juden an der Front dienten als Nichtjuden. Um dies beweisen zu können, veranlasste das Kriegsministerium im Oktober 1916 eine sogenannte "Judenzählung". Das Ergebnis wurde jedoch nicht veröffentlicht, weil die Statistiken zeigten, dass die relative Anzahl der jüdischen Frontsoldaten nicht geringer war als die der nichtjüdischen. So gesehen stellten die deutschen Juden einen beachtlichen Teil der Armee und es ist daher wenig verwunderlich dass Deutschland sich darum bemühte, der Gefolgschaft der Juden sicher zu sein. Dies geschah indem ihnen die Unterstützung bei der Gründung eines Heimatstaates in Palästina angeboten wurde. Verwirklichung fand das Vorhaben jedoch nicht. Die deutschen Juden zogen weiter für ihr Vaterland in den Krieg und Tausende fielen im Kampf. Ihre Witwen bekamen trotzdem keine Rente, weil nach 1815 jüdische Freiwillige keinen Anspruch auf staatliche Versorgung hatten.
Juden kämpfen gegen Antisemitismus Die Mehrheit deutscher Juden war Mitglied im "Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens". Sie sahen sich in der Nachfolge des Moses Mendelssohns, in erster Linie als Deutsche, die der jüdischen Religionsgemeinschaft angehörten, egal, ob sie gläubig waren oder nicht. Eine Haupttätigkeit des Centralvereins bestand in der Bekämpfung des Antisemitismus, dieser erwies sich jedoch als stärker als die Abwehrkräfte dagegen. Antisemitismus wurde aber von den meisten deutschen Juden, wie auch von vielen Nichtjuden, nicht sehr ernst genommen.

1925 lebten etwa 2/3 aller Juden in Deutschland in Großstädten. In der Industrie waren auf 1000 Einwohner gesehen etwa nur halb so viele Juden wie Deutsche beschäftigt, im Handel und Bankwesen dagegen doppelt so viele. Dies spiegelt die historische Entwicklung der Juden in Deutschland bzw. allgemein in Europa wider, wurde aber häufig unsachlicherweise von Antisemiten als Beweis angesehen, dass sich die Juden schwerer körperlicher Arbeit entziehen und dass sie sich letztlich auf Kosten der Deutschen bereichern wollen.
Gedankliches Fazit des Judentums in Europa Das folgende gilt weitestgehend für die vergangene Zeitqualitäten. Wer sich nie einordnet in bestehende gesellschaftliche Strukturen, wird diese nie mitgestalten können. Auf Grund der Außenseiterrolle steht derjenige auch immer unter Generalverdacht bei Ereignissen, die der Gesellschaft Schaden zufügen. Unwissenheit und ein fehlendes selbstkritisches Herangehen an ein möglicher Weise schädigendes Ereignis erzeugt eine niedere Energie und diese ist immer zerstörerisch. Im Falle der aufbauende Energie wird immer wegen einem Ereignis, einer Angelegenheit hinterfragt, dieses ergründet. Es ist auch einfacher den Weg des „Der andere hat Schuld“ zu gehen. Dies ist der Weg des geringsten Widerstandes.

Sehr deutlich zu sehen ist auch der Unterschied in der Entwicklung der einzelnen europäischen Nationen und somit auch ihre Bestimmung. Frankreich hat nach der Revolution das Judentum nie die bürgerliche Rechte gegeben. Dies tat die deutsche Nation, auch wenn die wirtschaftliche Entwicklung dies scheinbar erforderte. Damit ist auch zu erkennen, die deutsche Nation ist reifer in ihrem Auftreten und Handeln zu der Zeit gewesen. Das Judentum hat sich auch mit Deutschland verbunden gefühlt, ihrer Heimat. Der eine Teil zumindest, so wie dies mit anderen Juden auch in ihren Ländern geschehen ist. Der andere Teil hat oder ist von außen „radikalisiert“ worden für einen anderen Weg, dem zionistischen Weg. Zu der Zeit war dies nur das Ziel eines eigenen Staates. Das alleine nur Preußen unterstützte.

Mit dem Unterstützen des Judentums für einen eigenen Staat hat Preußen das fortführen wollen, was die generelle Ausrichtung der europäischen Nationen, Länder gewesen ist. Das artfremde Wesen aus dem Volkskörper zu entfernen und damit eine höhere Reinheit zu erreichen zur eigenen Entwicklung. Dies ist wie mit der Organtransplantation. Hier bitte weiterlesen zu dem Bezug. ... Sie waren auch zu der Zeit die einzige europäische Nation, die sich dessen noch bewußt war. Auf Grund ihrer Entwicklungshöhe und damit der höheren Energie der deutschen Nation war dies so gegeben gegenüber den anderen europäischen Nationen, Länder.

Deswegen auch das Kennzeichen der deutschen Waren mit dem Siegel: „Made in Germany“ und dann der Krieg gegen die deutsche Nation und dem Niederringen, Zerstören des gesunden, natürlichen Bewußtseins der deutschen Nation. Ich betone das Natürliche, denn die anderen europäischen Nationen haben ihre Natürlichkeit aufgegeben und wurden zum Werkzeug gegen die deutsche Nation und sich selber und ihrer Entwicklung!

Um die europäischen Nationen im 19. und zum Beginn des 20. Jahrhundert für das Endziel NWO auszurichten, die Basis dafür zu schaffen, sind die Ostjuden eingewandert nach Europa. Sie haben mit die führende Rolle am Beginn zum endgültigen Vernichten der europäischen Nationen übernommen. Frei nach dem deutschen Sprichwort: „Neue Besen kehren gut.“
Die jüdische Geschichte und Kultur. Hier bitte weiterlesen den Artikel. ...