Gräser in der Natur Wie jeder weiß, ernähren sich freilebende Tiere fast ausschließlich von Gras. Dabei bleiben sie bei guter Gesundheit, zeigen keine Wachstums störungen und was sehr gewichtig ist, sie erhalten sich ohne Einschränkung ihre Fortpflanzungsfähigkeit. Ist ein solches Tier krank, fastet es oder nimmt instinktiv zu seiner Heilung nur Gras zu sich. Selbst fleischfressende Tiere halten sich in Krankheit an Fasten und Grasdiät. Es scheint, als ob in den Gräsern ein Heilfaktor enthalten ist.

Reine Fleischfresser wie auch fruchtfressende Tiere laben sich regelmäßig am grünen Gras. Wer sich Hund oder Katze hält, kennt diese Eigenart. Triebhaft nehmen die Tiere mit dem Gras die reinigenden, heilenden und vor Krankheit bewahrenden grünen Inhaltsstoffe auf, die sie mit der "Normalkost" nicht zugeführt bekommen. Nach Beendigung des Winterschlafs suchen Bären als erste Nahrung an den Auen das junge Grün, um sich wie nach jeder winterlichen Ruhepause, einer inrieren Reinigung zu unterziehen. Körnerfressende Vögel vervollständigen ihr einseitiges Nahrungsangebot mit saftigem Grün.
Fleischfressende Raubkatzen laben sich zwischen den Mahlzeiten zum Zwecke der Magen- und Darmreinigung instinktiv am grünen Gras. In der Vergangenheit haben wir aus Gewohnheit nur die Samen der Grasgewächse, zu denen alle Getreidepflanzen gehören, als Nahrungsmittel angesehen. Dabei haben wir vergessen, welch ein Segen im Grün der Gräser selbst enthalten ist. Wenn Tiere ausschließlich mit Gras gesund bleiben, von der Geburt bis ins hohe Alter, dann ist Gras für den Menschen, mit dem am höchsten entwickelten "Tierkörper" die optimale Nahrung! Von über 4700 bekannten Grasarten, angefangen von meterhohen tropischen Gräsern bis zum kargen Tundragras, ist nicht eine Grasart giftig.

Mit der Abkehr von den Naturgesetzen und der ganzheitlichen Betrachtungsweise haben wir das Wissen um die Heilkraft des grünen Pflanzensaftes verloren. Wir können das Geheimnis um das Pflanzenblut und die rohe, ungekochte Nahrung wieder zum Volkswissen machen; nur so hat die ganze zivilisationsgeschädigte Menschheit die Chance, sich zu regenerieren und an Körper, Seele und Geist zu gesunden!

Bereits im antiken China wurde im Frühjahr Weizengras als Stärkungsmittel und zur Blutreinigung eingenommen. Und wiederum bekommen wir heute, wie für viele althergebrachte Heilmittel, von der modernen Wissenschaft den Beweis für die einmalige Qualität des Weizengrases bestätigt.
Dr. Easp Thomas vom BloomfieldLaboratorium in New Jersey isolierte aus dem frischen Weizengrassaft über hundert Stoffe, darunter alle bekannten Mineralstoffe, in höherer Konzentration als im Samen selbst. Im Vergleich zu Kuhmilch ist der Calciumgehalt in Grassaft fast gleich hoch. Der Eisengehalt ist im Vergleich zu Spinat fünfmal höher. Vitamin C und Carotin, im Samenkorn noch nicht angelegt, entwickeln sich überreich im Blattgrün. Die Vitamine der BGruppe, Bi, B2, B3, und B6, sind um ein vielfaches mehr in Grassaft enthalten sowie das seltene ung zur Blutbildung wichtige Vitamin B 12. Vom Verjüngungs- und Fruchtbarkeitsvitamin E ist im Weizengrassaft zehnmal mehr enthalten als in Spinat oder Blattsalat.
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