Menschen und ihre Ängste Der Mensch Der Mensch wurde von "Gott" erschaffen, die Gesellschaftsform wie wir sie kennen, wurde jedoch vom Menschen erschaffen. Also ist die Gesellschaft alles andere als "Absolut". Ganz im Gegenteil. Die heutige Gesellschaft ist nur eine mögliche Form des Zusammenlebens vieler Menschen auf einem Haufen. Nur ist diese unsere Gesellschaftsform eine unter vielen möglichen Formen die man hätte einführen können. Nur ist diese unsere Form, total auf die Materie ausgelegt, was uns dazu zwingt, nach materiellem zu streben. Nur ist es so, daß die Materie die niedrigste Form im Universum darstellt. Da der Mensch hingegen ein geistiges Wesen ist, mit einem materiellen Körper, bringt es ihm reichlich wenig, wenn er sein ganzes Leben materiellen Gütern hinterher jagt. Oder haben sie schon einen Menschen gesehen, der alles an Gütern besitzt und dann zufrieden ist? Trotzdem geht auch das Leben der Schwerreichen weiter, selbst wenn sie alles besitzen. Meistens artet dieses dann aus in absoluter Dekadenz, in Partyexzessen, Drogenabhängigkeit und in absoluter Verwahrlosung, Machtausübung, Unterdrückung u.s.w. Diese Leute, die schönen und Reichen sind unsere Götter, die Götter der Materie, die wir versuchen nachzuäffen. Seht ihr den nicht, wie schlecht es diesen Leuten geht?! Ich bin überzeugt davon, daß Leute wie Robbie Williams, Britney Spears, Michael Jackson und wie sie auch alle heissen, ihr ganzes Vermögen verschenken würden, wenn ihnen jemand den Seelenfrieden zurückgeben würde. Wir werden schamlos angelogen, um kontrolliert werden zu können. Jeder Mensch strebt nach einer erhellten Seele und einem erleuchteten Geist, so daß er früher oder später in Gottes Arme zurückfindet, was den Sinn des Lebens darstellt. Es ist jedoch so, daß irgendwelche Mächte auf dieser Welt nicht wollen, daß der Mensch sich nach seinen Möglichkeiten entwickelt, da die Macht Geld dann nicht mehr ausreichen würde, um die Menschen zu unterdrücken oder sie anzutreiben. Dafür müßte natürlich die moderne Wissenschaft zuerst einwilligen, daß der Mensch eine Seele und einen Geist besitzt! Es ist alles sehr geschickt eingefädelt. Wir alle streben blindlings nach Reichtum, nach dem Vorbild der materiellen Götter, da dies jedoch die wenigsten erreichen, können wir immer behaupten, daß wir wegen des wenigen Geldes unzufrieden sind. Und niemand merkt während dieses ewiglichen Teufelskreises, daß wir eigentlich nach dem höchsten "Geistigen" streben und nicht nach dem niedrigen "Materiellen". Wir sollten Reichtum anstreben, weil wir müssen. Das Geld bringt uns die nötige Freiheit, um endlich das Studium des Lebens zu beginnen. Wir verschwenden die meiste Zeit unseres Lebens damit, dem Geld nach zu jagen, um unsere Rechnungen und Schulden begleichen zu können. Wir wollen aus reiner Unzufriedenheit am liebsten alles gleich kaufen was wir sehen, was dazu führt, daß wir bei den Schulden meist hinterher hinken und unser Leben vereinnahmt wird, diese wieder ab zu tragen. Wir sind ein riesiger Ameisenhaufen bestehend aus Konsumenten- Zombies. Man kann nur hoffen, daß uns niemand zuschaut, daß wäre peinlich. Es verhält sich auch nicht so, daß unsere Materiegötter sich besonders Dumm anstellen. Nein ,es ist der ewige Teufelskreis; du strebst nach Reichtum, wenn du diesen hast, strebst du danach alles zu besitzen was du je wolltest, wenn das auch der Fall ist gibt es nichts mehr anzustreben und du vermisst die Zeit als du noch nach etwas streben konntest. Alles zu besitzen hat nichts damit zu tun, den Frieden zu finden. Dieser Frieden den wir suchen, ist nämlich der innere Friede. Es sind alles nur kleine erfundene Tricks, um den Menschen bei Laune zu halten und ihn davon abzuhalten vielleicht irgendwann doch die Wahrheit zu erkennen; das wir nämlich alles kleine Götter sind. Dies gelingt auch sehr gut über unseren Alltag. Es wird uns von klein an eingetrichtert, daß der Mensch einen geregelten Tagesablauf braucht für seinen Biorythmus oder ähnliches. Alles was täglich geregelt ist, bedeutet Monotonie, lähmt unseren Geist und macht uns daher immer unflexibler. Bei den meisten Leuten sieht dies mittlerweile so aus, daß sie abends fix und fertig von der Arbeit nach Hause kommen und nichts mehr hören und sehen mögen oder sogar den Partner ins Geschehen mit einbeziehen müssen, um ihr Gemüt wieder beruhigen zu können. Meistens müssen wir uns aber nicht erholen von der geistig hoch stehenden Arbeit, geschweige denn vom erfüllten Tag; von dem wir ja auch keine Erholung bräuchten, wenn er erfüllt gewesen wäre. Nein, es ist die ewige Monotonie, die uns so aufwühlt. Das ewige gelabere von unseren Arbeitskollegen, die Unterdrückung und Inkompetenz vieler Chefs, anstrengende Geschäftspartner oder mühsame Kundschaft und dies Tag für Tag ,Jahr ein Jahr aus. Das ist es, das uns den letzten Nerv raubt. Noch schlimmer sind diejenigen, die ein gestreßtes geschäftliches Verhalten an den Tag legen, um ihrer Umwelt klar zu machen, daß sie wichtige Persönlichkeiten sind. Das sind dann eher die Menschen, die sich mit ihrem Beruf masslos identifizieren und wirklich denken, daß Beruf etwas mit Berufung zu tun hat. Was natürlich auch zu einem monotonen Lebensinhalt führt. Alles nur gesellschaftliche Erscheinungsformen, die uns zum falschen streben und in die Abhängigkeit führen sollen. Wir führen nicht das Leben einer Menschenseele, sondern das einer Tierseele. Wir sind Rudelgebunden und Hirarchie abhängig. Dafür müssen wir nicht als Menschen zur Welt kommen. Die Angst und die Ängste Da nicht die Angst sondern unsere Ängste eines der Hauptprobleme in unserem Leben darstellen, ist es sehr wichtig dieses Thema nochmals im Detail zu behandeln. Die Angst ist ein fundamentales Gefühl, daß uns in nicht einschätzbaren oder gar lebensbedrohlichen Situationen Einhalt gebieten sollte, so daß wir uns nochmals besinnen und die ganze Situation nochmals Objektiv durchleuchten, um nicht sinnlos in unser verderben zu rennen. Ihr merkt schon, daß ich schon einige Male das Wort "Objektivität" benutzt habe. Merkt euch dieses Wort gut, da die Erreichung einer objektiven Ansicht für unser Leben und die hoffentlich nachfolgende Praxis zu diesem Werk unerlässlich ist. Dafür brauchen wir eine absolut unvoreingenommene Ansicht einer Situation, um auch realistisch diese Situation beurteilen zu können. Die Angst ist eine Energieform, die uns bei richtiger Anwendung viel Kraft verleiht und unseren Selbsterhaltungstrieb weckt. Bei falscher Anwendung, wie es bei den meisten Menschen der Fall ist, lähmt uns die Angst, so daß wir zu keiner Reaktion mehr fähig sind oder gar total überreagieren. Auch hier gibt es wie bei der Charaktere eine Unterteilung in zwei verschiedene Sparten. Zum einen die natürliche Angst, die wie ein Warnsignal funktioniert und einem das Leben rettet und dann noch die gesellschaftlichen Ängste, die unseren Charakter prägen und rein subjektiven Ursprungs sind. Diese subjektiven Ängste hindern uns daran uns frei zu fühlen und lähmen unser Leben. Um die natürliche Angst richtig einstufen zu können, müssen wir natürlich frei sein von all diesen eingebildeten Ängsten, sonst ist unser Urteilsvermögen getrübt, bedingt durch unsere Prägungen im Leben. Jeder Mensch handelt voreingenommen und lebt deshalb auch ziemlich eingeschränkt in seiner eigenen, kleinen Welt. Ihr müßt wissen, daß die objektive Ansicht sich zusammensetzt aus der Intuition und dem Verstand, zwei Dinge die dank unserer Prägung und unserer falschen Ansichten bei den meisten Menschen verkümmert sind. Daher sieht auch für jeden Menschen die Realität anders aus, da jeder seine eigene Prägung erfahren hat und jeder seine eigenen Ängste mit sich herumschleppt. Unsere Psyche ist sehr labil und wenn sie nicht von frühester Kindheit an eine Festigung erfährt, verhärten sich diese Laster aufs Alter hin um ein Mehrfaches. Jeder von uns hat schon alte, verbitterte Menschen beobachtet und dabei für sich gedacht; hoffentlich werde ich nicht einmal so versteinert! Doch dies wird uns allen so ergehen, wenn wir unsere Seele nicht öffnen und viel dazu lernen. Um unseren Nachwuchs schon von frühester Kindheit an zu schützen, projizieren wir schon sehr bald unsere eigenen Ängste auf unsere Kinder und meinen es nur gut. Jeder hält sich und seine Ansicht scheinbar für Absolut, da man ja gerne über die Prägungen anderer lacht und diese als unrealistisch betrachtet. Über seine eigenen Prägungen jedoch, kann man stundenlang referieren und allen Anwesenden die Ernsthaftigkeit dieser nahe legen, anstatt die eigene Lächerlichkeit zu entdecken. Es geht ja schon zum Teil soweit, daß man seine Ängste pflegt, wie einen Goldschatz, noch schlimmer, man findet für sich ganze neue Idiotien heraus, um in der Gesellschaft einzigartig zu sein. Etwas Besonderes werdet ihr dann, wenn ihr euch endlich mal die Frage nach dem "Warum" stellen würdet. Oder denkt ihr, daß ihr mit so einem ängstlichen, eingeschüchterten Charakter zur Welt gekommen seid. Die Ängste entstehen grundsätzlich in der Kindheit. Diese wiederum werden mitgeschleppt (gepflegt) bis ins Erwachsenenalter und festigen sich die Jahre hindurch massiv. Je länger wir diese pflegen, desto mehr werden sie Bestandteil unseres Wesens. Deshalb prägen Erlebnisse, die wir irgendwann einmal mißverstanden haben oder uns in den falschen Hals gekommen sind unser Charakterbild. Und dann kommt dieser Spruch, der mir immer so viele Schmerzen bereitet, dieser heißt: Ich bin halt so! Jeder von uns hat sich schon dazu bewegen lassen Dinge zu tun, die wir uns nie zugetraut hätten und war dann ganz überrascht das es viel einfacher ist als zuerst gedacht, oder? Ich kann euch hier mit 100%iger Sicherheit sagen, daß jeder von euch so sein kann, wie er will! Denkt doch einmal darüber nach! Die meisten eurer Ängste haben gar kein recht zu existieren, da es meist ein kleiner Auslöser war, um den ihr euch nicht gekümmert habt. Ihr müßt eure Seele schützen, daher ist es sehr wichtig die Belanglosigkeit eurer Ängste einzusehen. Ich gebe euch ein paar Beispiele: Ich habe einen Sohn der mittlerweile 12 Jahre alt ist. Als er noch ein Baby war, konnte man ihn einfach in sein Bettchen legen, das Licht löschen und sogar die Türe schliessen. Alles kein Problem, er ist dann friedlich eingeschlafen. So bald er dann aber sprechen konnte, seine ersten Eindrücke von der Welt sammelte mit 2 oder 3 Jahren, hörte dies auf. Die Tür durfte plötzlich nicht mehr geschlossen werden und er wollte sogar ein kleines Lichtlein im Zimmer. Kennt ihr das auch? Nach der Erfahrung, die ich in meiner engeren Umgebung gesammelt habe, gehen die Eltern darauf ein und entsprechen dem Kindeswunsch. Dann habt ihr euch schon euer erstes Ei gelegt. Ihr habt eurem Kind die Angst vor der Dunkelheit beigebracht. Welch massiver Fehler! Die einzige Gefahr nämlich an der Dunkelheit ist die, daß ihr euch irgendwo stoßen könnt, weil ihr nichts seht. Oder ist dunkel sein automatisch schlecht oder böse? Bei meinem Sohn jedenfalls, habe ich dann herausgefunden, daß es von einem Zeichentrickfilm stammte, der aber ganz regulär für 2-5jährige gedacht ist. Eine der Zeichentrickfiguren hat nämlich einen Traum, indem sie von einem überdimensionalen Seehund verfolgt wird, ihr Bett wird dann lebendig und flieht mit der Zeichentrickfigur vor diesem Seehund. Klingt alles schlimmer als es ist. Dieser Zeichentrickfilm ist wirklich gut gemacht für so Kleinkinder. Trotzdem ging mit meinem Sohn halt die Fantasie durch und er glaubte sich in seinem Zimmer verfolgt durch diesen riesigen Seehund. Alles hat seinen Ursprung irgendwo, sucht ihn und findet ihn, bei euch und euren Kindern. Redet mit ihnen darüber. Zeigt ihnen auf, worauf sie hereingefallen sind, kümmert euch um ihre Seele. Ihr müßt ihnen konsequent die Ängste wieder nehmen, die sie sich einbilden, genau so wie auch euch selbst. Es hilft eurem Kind reichlich wenig, wenn ihr sie gewähren lasst und wie in diesem Beispiel das Lichtlein anmacht. Ihr müßt mit euren Kindern sprechen und ihnen beibringen, daß ihre Ängste gar keine Grundlage besitzen. Dafür müßt ihr zuerst einsehen, daß auch eure Ängste keine Grundlage besitzen, ausser eurer Einbildung und eurer Fantasie. Wenn Ängste realistisch wären, müßte mindestens jeder Mensch die Gleichen haben. Ich kenne einen kleinen Jungen, der bald 3 Jahre alt wird. Dieser hatte plötzlich in der Nacht Panikattaken und Schreikrämpfe. Wenn die Mutter dann ins Zimmer kam, war er meistens in einer anderen Ecke des Raumes, als ob er fliehen müßte. Wir haben dann herausgefunden, daß diese Flucht von einem Computergame her stammte. Dieses Spiel war ein Autorennen mit knuddeligen Figuren, von dem her fürs Alter geeignet. Obwohl man sich hier natürlich die Frage stellen sollte, ob es Sinn macht, Kleinkinder wirklich schon am Computer spielen zu lassen. Dafür müßte man ein Zusatzwerk verfassen. Jedenfalls hat sich dann herausgestellt, daß der kleine nicht auf die lustigen Figuren geachtet hat, sondern total gestresst war, weil diese ihn mit dem Auto verfolgten. Ihr seht, daß man auch bei den anscheinend harmlosesten Dingen Ängste annehmen kann, die dann nach einer Aufklärung verlangen. Also gebt gut ach auf euch und eure Kinder! Mit jeder Angst ist es dasselbe. Jede hat ihren Ursprung und jede kann man wieder durch Objektivsicht verscheuchen, egal welcher Natur Sie auch waren. Ängste sind da um besiegt zu werden, um sie zu erkennen, sie zu korrigieren und danach darüber zu lachen, was man doch für ein Narr war. Dann erst kann euer Selbstbewußtsein anfangen zu wachsen, alles vorher besteht aus Einbildung und Illusion. Jeder Mensch kann sich ein Selbstbewußtsein erschaffen und dies in seiner kleinen Welt in der er sich bewegt aufrechterhalten. Jeder Mensch besitzt ein antrainiertes Selbstbewußtsein, er lernt einfach die Haltung zu wahren in seinem gewohnten Umfeld, wo er die Leute kennt, den Tagesablauf gewohnt ist und nichts Neues auf ihn zukommt. Unser wahres Gesicht, daß sonst niemand kennt, kommt dann erst zum Vorschein, wenn wir mit uns und unseren Gedanken ganz alleine sind und wir uns unbeobachtet fühlen. Draussen in der Gesellschaft zeigen wir nur unsere besten Seiten und sind extrem bemüht unsere Schwächen und Ängste zu verbergen. Darum kennt auch euer Ehepartner eine Seite, der beste Freund oder Freundin kennt euch wieder anders und die Arbeitskollegen kennen euch wieder ganz anders. Dies alles nur, um in der Gesellschaft den Schein zu wahren, ein anstrengendes Rollenspiel. Wisst ihr eigentlich, wie euch das kaputt macht? Der Mensch stellt das ganze Leben auf seinen eingeschüchterten, verängstigten Charakter ein, belügt sich und seine Umwelt, um den Schein zu wahren! Früher sagte man einmal: Mehr Schein als Sein! Mittlerweile würde ich sagen: Nur noch Schein gar kein Sein!!

Der Autor, Verfasser der gut ausgearbeiteten Gedanken ist mir unbekannt.
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