Jüdischer Sozi und Auschwitz-Häftling äußert sich Ich setzte dies hier auf meiner Webseite rein, damit jeder für sich dazu Gedanken machen kann. Es stellt sich die Frage, sind diese Äußerungen glaubwürdig? Entsprechen die Aussagen dem jeweiligen Charakter der hier erwähnten Nationen? Dies sind Aussagen aus einem Buch, ohne daß ich diese verändert habe. Es sind nie meine Aussagen, Gedanken. Ich möchte auch daran erinnern, daß gerade die UdSSR selbst diese Lager genutzt hat für politisch andersdenkende Menschen.

Ich betone auch, daß der Wiedervereinigungsgedanke von Österreich an Deutschland strafbar ist. Hier in der BRD ist das Leugnen des Vergasens von Juden strafbar. Jeder für sich kennt seine Wahrheit zu diesen Punkten.

Herr Benedikt Kautsky (* 1. November 1894 in Stuttgart; † 1. April 1960 in Wien), Sohn des Karl-Marx-Mitkämpfers Karl Kautsky, war Dr. phil., Universitätsdozent und prominentes Mitglied der Sozialistischen Partei Österreichs. Dr. Benedikt Kautsky:

Ich war (sieben Jahre) in den großen deutschen KZ. Ich muß der Wahrheit gemäß sagen, daß ich in keinem Lager jemals eine Einrichtung wie eine Vergasungseinrichtung angetroffen habe.

VERFOLGUNG:
Nachdem Dr. Kautsky 1945 in seinem Buch Teufel und Verdammte Schweiz, die eingangs abgedruckte Stellung bezogen hatte, nämlich niemals eine Gaskammer gesehen zu haben, wurde Druck auf ihn ausgeübt, wobei Ausmaß sowie Art und Weise dieser Repressionen nicht mehr aufgeklärt werden können. Fest steht, daß die Bekämpfer Kautskys so weit gingen, gegen ihn (hinter Pseudonym versteckt) eine Hetzschrift herauszugeben, die den höhnischen Namen Der lustige Buchenwalder trug.

Im Vorwort zur zweiten Auflage deutet Kautsky auch vage an, daß er verschiedentlich angegriffen wurde. Erstaunlicherweise enthält diese Ausgabe einige kleine Änderungen, deren wichtigste darin besteht, daß er betreffend der Gaskammern den am Beginn dieses Kapitels zitierten Satz, der seinen tiefen Zweifel. an Gaskarnmern zum Ausdruck bringt, abändert und statt dessen schreibt: Ich will noch eine kurze Schilderung der Gaskammern einflechten, die ich zwar selbst nicht gesehen habe, die mir aber von so vielen Seiten glaubwürdig geschildert wurden, daß ich mich nicht scheue, diese Schilderung hier wiederzugeben...

Man könnte Kautsky nun vorwerfen, daß er dem ausgeübten Druck einfach nachgegeben hätte. Die Skepsis, die selbst diese modifizierte Stellungnahme zu Gaskammern noch ausströmt und für den Leser sichtbar bleibt, beweist, daß Kautsky nicht so leicht zu manipulieren war. Auch daß er der "Gaskammer" in seinem mehr als 300 Seiten umfassenden Buch nur ganze sechs Zeilen einräumt, zeigt, daß er sich doch scheute, diese "Schilderungen" für wahr zu halten und als glaubwürdig weiterzugeben.

Hier sei daran erinnert, daß Kautsky 4 Jahre in Auschwitz-Birkenau verbrachte, just dort, wo täglich bis zu 20.000 Menschen "stolz erhobenen Hauptes" (Prof. Viktor Frankl: "Drei Tage Auschwitz") in die Gaskammer gegangen sein sollen. Was Prof. Frankl in drei Tagen wahrgenommen zu haben meint, konnte Kautsky, obwohl vier Jahre ebendort, nicht feststellen. Die folgenden Textstellen, sind dem Buche "Teufel und Verdammte", und zwar der zweiten, modifizierten Ausgabe, entnommen. Auf Seite 239 heißt es:
Die Ernährung war jedenfalls auch für den Häftling, der nicht die Kantine in Anspruch nahm, vollkommen hinreichend. Überdies wurden die Blocks so reichlich mit Essen versorgt, daß für besonders hungrige Mägen stets noch etwas Zusätzliches - "Nachschlag" genannt - vorhanden war. Aber das Lageressen konnte in Dachau nahezu entbehrt werden, wenn man sich auf die Kantine verlegte. Diese war ein Märchen. Ich werde nie meine Verblüffung vergessen, als ich zum erstenmal die Kantinenbaracke betrat. Ein ganzer Block von vielleicht 50 bis 60 Meter Länge war der Länge nach durch eine Glaswand unterteilt, in der es etwa 12 Schalter gab.

An den ersten beiden Schaltern gab es Kaffee mit Milch und Zucker, Kuchen, Torten und Süßigkeiten; dann gab es der Reihe nach Schalter für Wurst, Rauchfleisch, Speck Butter, Fischkonserven, Käse, Obst, Trockenfrüchte, Obstkonserven, Marmelade, Keks, Schokolade und alle erdenklichen Eßwaren. Ferner gab es alles, was der Häftling sonst noch brauchte: Zigaretten und sonstige Tabakwaren, Nähutensilien, Tinte, Federn, Bleistifte, Notizblocks, Bürsten, Schuhcreme, Fußbodenpasta, Wisch- und Scheuertücher - kurz, die Kantine war ein Warenhaus.

Und an einem Schalter stand ein Blockführer, der die Kantine leitete, in weißer Haube und weißem Kittel, unter dem man den Revolver sah, den ein Scharführer im Lager nie ablegen durfte, und fragte den vor ihm stehende Häftling, gleichgültig ob Jude oder "Arier", mit derselben Höflichkeit: "Was wünschen Sie, bitte?" Die Preise waren keineswegs übertrieben hoch; jedenfalls konnte man die 15 Mark, die man jede Woche bezog, unmöglich aufessen. Es blieb immer noch genug für die bedürftigen Kameraden übrig; nicht nur, daß niemand Hunger litt, auch an den höheren Genüssen des Lebens, wie Kuchen, Zigaretten, Schokolade und Obst, konnten alle teilnehmen. Wie leicht ist Kameradschaft im Überfluß!
Ende Zitat.

Auf Seite 243
erfahren wir: So wurden uns Turnschuhe, Hosenträger und ähnliche Dinge zu maßlosen Preisen aufgezwungen; als Beigaben erhielten wir - zu ebenfalls übersetzten Preisen - Kakaomilch, Krabbenkonserven und andere Leckerbissen, die in Holland entweder gestohlen oder ergaunert worden waren. Auf Seite 253
schreibt Kautsky: Denn es gab tatsächlich auch hier eine Mode, die plötzlich weite Hosen vorschrieb, so daß man sich Keile einnähen, Jacke und Mantel auf Taille arbeiten ließ, und man trug schwarze Tuchmützen oder gestreifte Hemden mit Kragen - und vor allem Stiefel, die Sehnsucht jedes guten Deutschen, der dann wenigstens halbwegs wie ein Soldat aussah. Erblickte man in einem Lager einen Häftling in Stiefeln, so, konnte man wetten, daß es ein Stubendienstler oder ein Friseur war, der nie im Dreck zu stehen hatte, günstigenfalles ein Kapo oder Vorarbeiter in einem Schachtkommando.

So heißt es auf Seite 207:
Eine normal belegte Baracke in Dachau enthielt in vier Stuben je 52 Häftlinge, insgesamt also 208 Mann. Je zwei Stuben verfügten über einen gemeinsamen Vorraum, von dem aus man den Waschraum und das WC erreichen konnte. Diese waren gekachelt, - der Waschraum enthielt zwei große runde Waschbecken mit einer Reihe kleiner einzelner Brausen und etwa ein halbes Dutzend Becken zum Füßewaschen. Tag- und Schlafraum waren mit gebohnerten Hartholzfußböden versehen; es war verboten, sie mit Schuhen zu betreten, so daß beim Verlassen und Betreten des Blocks jeder seine Schuhe zu wechseln hatte. Jeder einzelne besaß seinen Schrank - Spind genannt - und seinen Hocker sowie seinen bestimmten Platz an den tadellos lackierten Tischen. Die Betten standen zu zweit übereinander, die Strohsäcke waren mit blau-weiß gewürfelten Leintüchern und Überzügen sowie mit einem Kopjkissen und drei Decken versehen.

Auf den Seiten 238/239 berichtet Kautsky:
In Dachau bestand 1938 die tägliche Ration aus 500 Gramm ausgezeichnetem Kommißbrot, morgens gab es schwarzen "Kaffee", mittags einen Liter Eintopf (fast jeden Tag mit Fleisch) - nur sonntags gab es Suppe, Rindfleisch und Kartoffelsalat -, abends Tee, Fett, Wurst oder Käse. Wie groß diese Portionen waren, kann ich nicht mehr mit Bestimmtheit angeben; ich glaube, es waren 40 oder 50 Gramm Fett - meist Margarine - und 80 Gramm Wurst oder Käse pro Tag. Das Mittagessen war nicht sehr schmackhaft, aber gehaltvoll; das Dachauer Krautfleisch oder die Bohnen mit Speck bildeten jahrelang den Gegenstand wehmütiger Rückerinnerungen, dagegen weniger der "Sago" aus Kartoffelstärke oder die Kutteln. Das sonntägliche Rindfleisch war ein erstaunlich großes Stück, aber zäh wie Sohlenleder.

Polen plündern Juden.

Seite 54:
Wir wurden von Kopf bis Fuß ausgeplündert, die Privatwäsche und Schuhe, Pullover, Geld, Zigaretten, Lebensmittel, die sich unsere Angehörigen mühselig verschafft, zum Teil abgedarbt und uns geschickt hatten und die mitzunehmen die SS-Lagerleitung in Buchenwald in einem Anfall von Anständigkeit gestattet hatte, wurden restlos - von Häftlingen! - konfisziert. Vor unseren Augen wurde das uns zustehende Essen an Günstlinge des Stubendienstes - meist polnische "Arier" - verschenkt oder verschoben, wir wurden für die Kürzung der Rationen durch Mißhandlungen entschädigt - kurz, wir "alten" Häftlinge, die zumeist schon drei, vier und mehr Jahre Haft hinter uns hatten, wurden wie hilflose Neuzugänge behandelt, nur weil sich die SS mit den Kriminellen und faschistischen Elementen unter den Auschwitzer Häftlingen im hemmungslosen Antisemitismus begegnete.

Seite 55:
Dabei kümmerte sich die SS verhältnismäßig wenig um das Lager; sie wußte, sie konnte sich auf die Reichsdeutschen und Polen verlassen.

Juden wagten aus Auschwitz nicht zu fliehen - aus Angst vor der polnischen Bevölkerung, Seite 272:

Von den Juden hatten daher nur polnische und tschechische eine Möglichkeit - russische Juden gab es in den Lagern nicht, da anscheinend sämtliche an Ort und Stelle getötet wurden - aber bei dem starken Antisemitismus der polnischen Bevölkerung kam es nur in seltenen Fällen zur Flucht, und diese endete zum Beispiel in dem schon erwähnten Fall, da zwei Polen mit drei Juden zusammen flohen, mit der Ermordung von zwei Juden durch die Polen, obwohl die Juden die Flucht organisiert und die Mittel dazu beschafft hatten.

Mißhandlungen nicht durch SS, sondern KZ-Häftlinge, Seite 51:

Mißhandlungen von Kriegsgefangenen durch SS-Männer konnte ich nicht beobachten, wohl dagegen solche durch Vorarbeiter, ohne daß die SS eingeschritten wäre.

Das Gelesene wird sie wahrscheinlich erschüttert haben, auch weil sie dieses geschichtliche Ereignis bisher anders gezeigt bekommen haben. Sie können im unteren Bereich der anderen Webseite zu weiteren Seiten zu diesem Thema gelangen.
Diesen Text habe ich auf dieser Webseite entnommen und ist dort weitaus umfassender.
Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß durch die Anbringung einer Verknüpfung (Link) die Inhalte der verknüpften Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies wird verhindert, daß sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert wird. "Hiermit distanzieren ich mich von allen Inhalten aller zu mir verlinkten Seiten auf dieser Webseite (Homepage) und machen uns diese Inhalte nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Webseite (Homepage) angebrachten Links."